Kurzbeschreibung der Methode: 
Bei dem Spaziergang geht man anhand verschiedener Themenschwerpunkte (z.B. Nachbar*innen kennenlernen, (Verkehrs-) Sicherheit, Barrierefreiheit, Wahrnehmung des Viertels, Geschichte des Viertels kennenlernen, interessante Orte im Viertel, Begrünungsmöglichkeiten im Viertel, das Viertel aus Sicht der Kinder, Älteren etc. uvm.) (meistens mit Bewohner*innen) durch das Viertel.
Ablauf: 
Es wird zunächst ein Thema ausgesucht, anhand dessen man das Viertel "erkundet". Dieses kann von interessierten Bewohner*innen selbst ausgesucht werden oder man kann (als Quartiersmanagerin) ein Thema vorgeben. Das Vorgeben eines Themas seitens der Gemeinwesenarbeiter*innen wemöglicht, spezifische Informationen und Wahrnehmungen zu erhalten. Dann wird eine Route festgelegt, um die Standorte (u.a. Wohnungen) abzulaufen. Eine verantwortliche Person, die die Informationen/Wahrnehmungen (Sicherheitsgefühl, Orte, die gemeiden werden etc.) und Ergebnisse (z.B. bei der Barrierefreieht, Verkehrssicherheit) etc. festhält, wäre wichtig. Diese Ergebnisse können dann z.T. visualisiert und z.B. bei Bedarf an andere Akteure weitergeleitet werden (z.B. bei Verkehrssicherheit an die Stadt).
Chancen: 
Diese Methode findet viel Anklang, da sich die Bewohner*innen untereinander besser sowie das Viertel (aus der Sicht anderer) kennenlernen, die Bewohner*innen sich dadurch mehr mit dem Viertel identifizieren und sich beteiligen, Wahrnehmungen geäußert (und verortet) können und man als Gemeinwesenarbeiter*in/Quartiersmanager*in wertvolle Informationen über das Viertel und die Bewohner*innen erhält.
Mögliche Probleme: 
Es sollte vermieden werden, zu viele Personen bei dem Spaziergang mitzunehmen (z.B. aus Platzgründen, Übersichtlichkeit). Es sollte vermieden werden, im Vorfeld keine Route festzulegen (aus Zeitgründen, Organisation). Die Schwächen sind: - Personen müssen meist mobil sein - Sprache könnte zum Teil eine Herausforderung sein. - Z.T. wetterabhängig
Handlungsfelder: 
Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur
Umwelt und Verkehr
Wohnen und Wohnumfeld
Zielgruppe: 
Alle Anwohner
Dauer: 
2-3 Stunden
Frequenz der Beteiligung: 
Fortlaufend
Anzahl der Teilnehmer/innen : 
bis 20
Autor: 
Sarah Neumeister