Voraussetzungen für die Zuwendung

  • Mit der Teilnahme am Wettbewerb ist die Jury-Entscheidung schriftlich anzuerkennen.
  • Die Förderziele und die Anforderungen aus dem Bewilligungsbescheid sind einzuhalten.
  • Das Einvernehmen der Gemeinde muss vorliegen.
  • Bereitschaft zur Beteiligung am Erfahrungsaustausch und den Netzwerktreffen.
  • Die Einverständniserklärung zur Nutzung und Veröffentlichung der Projektdaten und Ergebnisse der geförderten Projekte durch MU, LAG und NBank auch auf Internetplattformen. Dies gilt insbesondere auch für die zur Veranschaulichung des Projekts verwendeten Fotografien, Planausschnitte, Zeichnungen und Skizzen.
  • Mitwirkung an der Evaluierung des Förderprogramms.

 

Die Höhe der Förderung

  • Die Förderung beträgt 75 vom Hundert der zuwendungsfähigen Ausgaben,
    pro Projekt maximal 75.000 Euro.
  • Führt ein Antragsteller mehrere Projekte durch, kann die Förderung auf insgesamt 150.000 Euro erhöht werden.
  • Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung zur Projektförderung gewährt.
  • Sachmittel und investive Ausgaben sollen ein Drittel der Gesamtkosten des Projekts nicht überschreiten.
  • Personalkosten werden nach den standardisierten Einheitskosten eingeordnet; für eine Vollzeitkraft werden 1.720 Produktivstunden in 12 Monaten berücksichtigt.
  • Die Höhe der Zuwendung soll im Einzelfall 10.000 Euro, bei Gemeinden 25.000 Euro nicht unterschreiten.
  • Eine Förderung von Teilprojekten aus einer beantragten Gesamtmaßnahme ist möglich.
  • Im besonderen Einzelfall sind Ausnahmen durch die Juryentscheidung möglich.

 

Wie lang ist der Förderzeitraum?

  • Der Förderzeitraum darf den 31.12.2019 nicht überschreiten.

 

Wann können die Projekte gestartet werden?

  • Nach der schriftlichen Mitteilung durch das MU über die Auswahlentscheidung.

Was ist noch zu beachten?

  • Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde bewilligt auf der Grundlage der Entscheidung der Jury aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
  • Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die ggf. erforderliche Aufhebung eines Zuweisungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die VV und die VV-Gk zu § 44 LHO, soweit nicht in dieser Auslobung Abweichungen zugelassen worden sind. Daneben gelten die ANBest-Gk und die ANBest-P in ihrer derzeit gültigen Fassung.
  • Die Teilnehmenden am Förderprogramm legen mit dem Verwendungsnachweis einen Erfahrungsbericht zum geförderten Projekt vor, der vom MU als Grundlage für eine Evaluation herangezogen wird.
  • Sofern die Zuwendungsmittel durch Gemeinden, Samtgemeinden oder Landkreise an Dritte weitergeleitet werden, stellt der Erstempfänger den Antrag auf Förderung auf der Grundlage der Anträge der Letztempfänger. Der Erstempfänger bestätigt das Vorliegen der Fördervoraussetzungen.