Voraussetzungen für die Zuwendung

  • Mit der Teilnahme am Wettbewerb ist die Jury-Entscheidung schriftlich anzuerken­nen.
  • Die Förderziele und die Anforderungen aus dem Bewilligungsbescheid sind einzu­halten.
  • Das Einvernehmen der Gemeinde muss vorliegen.
  • Bereitschaft zur Beteiligung am Erfahrungsaustausch, den Netzwerktreffen und an den Qualifizierungsveranstaltungen.
  • Die Einverständniserklärung zur Nutzung und Veröffentlichung der Projektdaten und Ergebnisse der geförderten Projekte durch MU, LAG und NBank auch auf In­ternetplattformen. Dies gilt insbesondere auch für die zur Veranschaulichung des Projekts verwendeten Fotografien, Planausschnitte, Zeichnungen und Skizzen.
  • Mitwirkung an der Evaluierung des Förderprogramms.
  • Weitere und detaillierte Informationen sind u. a. in der Übersicht “Häufig gestellte Fragen“ im Download des Förderprogramms Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement der NBank-Internet-Adresse zu finden,http://www.nbank.de/Öffentliche-Einrichtungen/Städtebau/Gemeinwesenarbeit­und-Quartiersmanagement/index.jsp

Die Höhe der Förderung

  •  Die Förderung beträgt 75 % der zuwendungsfähigen Ausgaben und soll maximal 75.000 Euro nicht überschreiten.
  • Führt ein Antragsteller mehrere Projekte durch, kann die Förderung auf insgesamt 150.000 Euro erhöht werden.
  • Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinan­zierung zur Projektförderung gewährt.
  • Sachausgaben und investive Ausgaben sollen ein Drittel der Gesamtkosten des Projektes nicht überschreiten.
  •  Personalausgaben werden nach den Standardeinheitskosten zur Abrechnung von Personalausgaben für beim Zuwendungsempfänger und dessen Kooperations­partnern beschäftigtes Personal in den niedersächsischen EFRE-Programmen Erlass d. StK v. 11.07.2017 403-46105/5103/0003 eingeordnet; für eine Vollzeit-kraft werden 1.720 Produktivstunden in 12 Monaten berücksichtigt.
  • Die Höhe der Zuwendung soll im Einzelfall 10.000 Euro, bei Gemeinden 25.000 Euro nicht unterschreiten.
  • Eine Förderung von Teilprojekten aus einer beantragten Gesamtmaßnahme ist möglich.
  •  Im besonderen Einzelfall sind Ausnahmen durch die Juryentscheidung möglich.

Wann endet der Förderzeitraum?

  • Das Ende des Förderzeitraumes ist der 31.12.2020; dieser darf nicht überschrit­ten werden.

Wann können die Projekte gestartet werden?

  • Nach der schriftlichen Mitteilung durch das MU über die Auswahlentscheidung der Jury Ende Juni – voraussichtlich ab Anfang Juli 2019.

Was ist noch zu beachten?

  • Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde bewilligt auf der Grundlage der Entscheidung der Jury aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
  • Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die ggf. erforderliche Aufhebung eines Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwen­dung gelten die VV und die VV-Gk zu § 44 LHO, soweit nicht in dieser Auslobung Abweichungen zugelassen worden sind. Daneben gelten die ANBestGk und die ANBestP in ihrer derzeit gültigen Fassung.
  • Die Teilnehmenden am Förderprogramm legen einen zahlenmäßigen Verwendungsnachweis (NBank) und einen inhaltlichen Verwendungs­nachweis/Erfahrungsbericht (LAG) zum geförderten Projekt vor, der vom MU als Grundlage für eine Evaluation herangezogen wird.
  • Sofern die Zuwendungsmittel durch Gemeinden, Samtgemeinden oder Landkreise an Dritte weitergeleitet werden, stellt der Erstempfänger den Antrag auf Förderung auf der Grundlage der Anträge der Letztempfänger. Der Erstempfän­ger bestätigt das Vorliegen der Fördervoraussetzungen. Der Erstempfänger leitet die Fördermittel durch einen Zuwendungsbescheid an den Letztempfänger wei­ter. An Stelle des Zuwendungsbescheides ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen dem Erst- und Letztempfänger, dass der Letztempfänger in die Rechte und Pflichten des späteren Zuwendungsbescheides eintritt, ebenfalls möglich.