Kurzbeschreibung der Methode: 
Wir spielen Marionettenstücke. Dabei wird das komplette Equipment von der Marionette bis zum Bühnenbild gemeinsam gefertigt. Durch die ständige Auswahl neuer Geschichten und den damit gemachten Erfahrungen soll das Equipment erweitert werden. Gespielt wird direkt auf den Hinterhöfen, Spielplätzen und anderen öffentlichen Orten.
Ablauf: 
Ein erstes Marionettenstück wurde zu Weihnachten aufgeführt. Hierdurch entstand die Idee, Puppenspiele mit Marionetten dauerhaft als Angebot im Stadtteil zu initiieren. Uns scheint diese Methode sehr geeignet dazu zu sein, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Darüber hinaus werden wir das gesamte Stück von der Marionette bis zum Bühnenbild gemeinsam gestalten. Wichtig ist uns dabei, eine mobile Bühne herzustellen. Mit interessierten TN wurden Termine festgelegt. Nach Fertigstellung des Equipments werden wir an verschiedenen Orten im Stadtteil unsere Bühne aufbauen und im Rahmen einer kleinen Veranstaltung mit Bewirtung unser Puppenstück aufführen und darüber mit den Gästen sprechen.Themen: Freundschaft, Anders—Sein, Was kann ich. Um auf unsere Veranstaltungen aufmerksam zu machen, wird ein Kind, sitzend auf einem Holzpferd mit Rollen durch ein Megaphon die Aktion verkünden.
Chancen: 
In unserer Arbeit hat sich in vielen Projekten immer wieder die Niedrigschwelligkeit bewährt. Über dieses neue Angebot könnten wir mit neuen und unterschiedlichen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Kindern in Kontakt kommen. Wichtig dabei erscheint uns, dass wir diese Menschen an ihren Orten aufsuchen, auf Spielplätzen, Spielwiesen, Hinterhöfen, Schrebergärten usw.
Mögliche Probleme: 
Schlechte Wetterlage, kontroverse Diskussionen, die nicht unbedingt von den Menschen gehändelt werden können.
Handlungsfelder: 
Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur
Stadtteilkultur
Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen
Zielgruppe: 
Alle Anwohner
Kinder (bis 14)
Jugendliche/junge Erwachsene (bis 26)
Dauer: 
2 Stunden
Frequenz der Beteiligung: 
Wiederholend
Anzahl der Teilnehmer/innen : 
bis 20
Autor: 
Jutta Auga