Kurzbeschreibung der Methode: 
Das Projekt „Starken Frauen ein Gesicht geben“ richtete sich an Frauen mit und ohne Migrationsgrund aus Hagen im Bremischen, Frauen aus unterschiedlichen Altersgruppen und Lebenssituationen. Ziel des Projekts war es weibliche Stärke in ihren vielfältigen Facetten sichtbar zu machen, persönliche Lebensgeschichten.
Ablauf: 
Das Projekt begann mit Gruppentreffen, die theaterpädagogisch angeleitet wurden. Im Fokus standen körperliche Übungen zu den Themen Stärke und Schwäche, sensible Momente sowie wunde Punkte. Gearbeitet wurde überwiegend mit Standbildern, pantomimischer Darstellung und nonverbalen Ausdrucksformen, immer begleitet von Musik. Im Anschluss fand jeweils eine moderierte Gesprächsrunde statt. Hier wurden die Erfahrungen reflektiert und durch Fragen vertieft. Der Austausch förderte gegenseitiges Vertrauen, Solidarität und das Erkennen gemeinsamer Themen. Es wurden Einzelinterviews geführt. Diese Gespräche boten Raum für persönliche Geschichten, biographische Einblicke und individuelle Definitionen von Stärke. Ergänzend fanden Fotoshootings statt, in denen ausdrucksstarke Porträts der Frauen entstanden. Ebenso wurde der gesamte, gruppendynamische Prozess fotografisch festgehalten.
Chancen: 
Das Projekt endete mit einer gut besuchten Vernissage. Die Ausstellung machte die Vielfalt weiblicher Lebenswege sichtbar und zeigte Stärke nicht als einheitliches Konzept, sondern als individuelles, oft vielschichtiges Erleben. Die Vernissage bot den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre Ergebnisse in einem wertschätzenden Rahmen zu präsentieren und ihre Stimmen öffentlich hörbar zu machen.
Handlungsfelder: 
Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen
Zielgruppe: 
Frauen
Dauer: 
6 Monate mit 18 Terminen
Frequenz der Beteiligung: 
Wiederholend
Anzahl der Teilnehmer/innen : 
bis 10
Autor: 
Andreas Klimek