Kurzbeschreibung der Methode:
Eine freie Fläche wird gemeinsam gestaltet, geplant, bepflanzt, in einen Gemeinschaftsgarten verwandelt. Bürger*innen allen Alters können sich beteiligen, begegnen, einbringen, teilhaben. Ohne Parzellierung, die Entstehung und Gestaltung ist ein gemeinsamer demokratischer Prozess. Nachhaltigkeit, Biodiversität, Klimafreundlichkeit sind Bestandteile.
Ablauf:
Eine Anfangsgruppe für die Planung der ersten Schritte ist hilfreich, ein Grundstück muss gefunden werden, viel Öffentlichkeitsarbeit um die Idee und das Grundstück bekannt zu machen. Konzeptentwicklung: Wie soll was gestaltet werden?
In der ersten Zeit braucht es neben dem gärtnerischen Tun viel Aufmerksamkeit für das menschliche Miteinander.
Vielleicht braucht es finanzielle Mittel für die Umsetzung.
Bei uns in Bruchhausen Vilsen wurde aber auch sehr viel gespendet. Die Samtgemeinde hat das Grundstück kostenlos zur Verfügung gestellt. Viele Menschen haben Gartengeräte und Pflanzen, Mist und Treckereinsatz, Hackschnitzel und Hochbeete gespendet. Der Bau einer Pumpe wurde von einer Stiftung unterstützt, die Arbeitskraft dafür ehrenamtlich erbracht.
Chancen:
Ein Gemeinschaftsgarten bietet über das gemeinsame Tun vielfältige Möglichkeiten zur Beteiligung, Mitgestaltung, Begegnung, Demokratieförderung, Umweltbildung, Inclusion, Interkulturallität, Solidarität, Ehrenamt. Darüber hinaus kann der Garten selber wiederum Ort für weitere Veranstaltungen sein (Kultur, Geimeinsame Kochaktionen, Picknicks, Speakers Corner...).
Handlungsfelder:
Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur
Sport und Freizeit
Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen
Zielgruppe:
Alle Anwohner*innen
Dauer:
mehrere Jahre mindestens 1 mal in der Woche
Frequenz der Beteiligung:
Fortlaufend
Anzahl der Teilnehmer/innen :
bis 100