Kurzbeschreibung der Methode: 
Ein niedrigschwelliges Pflanzfest im Wohnumfeld, bei dem Bewohner*innen gemeinsam Hauseingänge oder Außenflächen bepflanzen. Die gemeinsame Tätigkeit schafft Begegnung, stärkt Zugehörigkeit und fördert Verantwortung für den eigenen Sozialraum. Ergänzt wird die Aktion durch ein kleines Nachbarschaftsfest mit Angeboten für Kinder sowie Kaffee und Kuchen.
Ablauf: 
Ausgangspunkt ist die Idee, das direkte Wohnumfeld gemeinsam sichtbar aufzuwerten und Begegnung zu ermöglichen. Nach der Auswahl geeigneter Hauseingänge oder Außenflächen werden die Bewohner*innen des Quartiers eingeladen, idealerweise durch persönliche Ansprache und Aushänge. Im Vorfeld werden Pflanzen, Blumenerde und ggf. Gefäße organisiert, u.a. über Sachspenden u. Kooperationspartner*, um eine niedrigschwellige Teilnahme zu ermöglichen. Im Rahmen eines mehrstündigen Pflanzfestes bepflanzen die Teilnehmenden gemeinsam die vorgesehenen Bereiche. Ergänzend gibt es einfache Angebote für Kinder sowie Kaffee und Kuchen, um Austausch und Gespräche zu fördern. Die Fachkraft übernimmt die Organisation, Koordination und eine moderierende Begleitung der Aktion. *Als unterstützender Kooperationspartner trägt die Vonovia (Immobilienwirtschaft) maßgeblich zum Erfolg der Aktion bei.
Chancen: 
Niedrigschwellige Begegnung und Aktivierung im direkten Wohnumfeld. Förderung von Austausch, Gemeinschaftsgefühl und Identifikation mit dem Quartier. Beteiligung unabhängig von Alter, Herkunft oder finanzieller Situation. Die Methode eignet sich gut als Einstieg in weiterführende Beteiligungsprozesse. Zudem kann die Aktion den Anstoß zur Gewinnung neuer Kooperationspartner geben.
Mögliche Probleme: 
Die Beteiligung hängt stark von persönlicher Ansprache und Terminwahl ab. Ohne Anschlussangebote bleibt die Wirkung oft punktuell. Die Pflege der bepflanzten Flächen sollte im Vorfeld geklärt werden. Witterung, Materialverfügbarkeit und begrenzte finanzielle oder personelle Ressourcen können die Umsetzung beeinflussen.
Handlungsfelder: 
Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur
Umwelt und Verkehr
Wohnen und Wohnumfeld
Zielgruppe: 
Alle Anwohner*innen
Frequenz der Beteiligung: 
Einmalig
Wiederholend
Anzahl der Teilnehmer/innen : 
über 100
Autor: 
Ulrike Goldbach