Auf Einladung der Elisabethkirchengemeinde fand am 17. Februar 2026 im Gemeindehaus in Langenhagen eine Informations- und Mitmach-Veranstaltung für Kirchengemeinden des Kirchenkreises statt. Dabei ging es darum, die Chancen von Gemeinwesenarbeit und diakonischer Arbeit auszuloten, Synergien und Unterschiede zu erkennen. Vom Gemeindemitglied bis zum Superintendenten waren alle eingeladen.

Zentrale Fragen für den Abend waren: Wie kann die Zukunft von Kirche in Langenhagen aussehen? Wie verortet sie sich im Sozialraum? Was bedeutet Mission? Welchen sozialarbeiterischen Auftrag hat Kirche vielleicht?

Der Ausschuss Gemeinwesenarbeit der Elisabethkirche, bestehend aus Ehrenamtlichen aus dem Kirchenvorstand, der Diakonin Beate Granobs und Gemeinwesenarbeiterin Lisa Langhans hatte die Idee zu der Veranstaltung und hat zu der Planung und Umsetzung noch weitere kompetente Partner*innen eingeladen: Peter Meißner (evangelische Agentur der Landeskirche), Sabine Behrens (Pastorin Emmaus-Kirchengemeinde und Vorsitzende des Diakonie-Ausschusses auf Kirchenkreis-Ebene) und Jessica Kind (Kirchenkreissozialarbeiterin vom Diakonieverband Hannover Land). Nach einem Impulsvortrag von Peter Meißner zum Thema „Ein Segen für Stadt und Land - Kirche im Sozialraum“ – passend zum aktuellen Dachthema der Landeskirche „Anfänge im Glauben“. gab es ein kurzes Warm Up, gefolgt von einem Quiz mit dem Titel „Diakonie oder GWA?". Dabei waren die Teilnehmer*innen eingeladen, verschiedene Angebote zu den Bereichen Diakonie und Gemeinwesenarbeit zu ordnen. Hier wurde schon deutlich: die Trennlinien sind nicht immer so klar!

Im Anschluss war die Mitarbeit der Teilnehmer*innen gefragt – in einem World Café wurde an fünf Thementischen gemeinsam gedacht, diskutiert und dokumentiert. Dabei ging es um folgende Themen:

  • Welchen gesellschaftlichen Auftrag hat Kirche?
  • Wie verortet sich (unsere) Kirche im Sozialraum?
  • Inwieweit sind GWA/ Diakonie demokratiefördernd?
  • Wie erfahre ich, welche Bedarfe und Bedürfnisse Menschen haben?  
  • Inwieweit kann GWA die kirchliche Arbeit bereichern?

Klara Birks von der LAG Soziale Brennpunkte e.V. fasste zum Schluss die Ergebnisse des Austauschs zusammen.

An Stellwänden konnten sich die Teilnehmer*innen außerdem über aktuelle von Kirchengemeinden getragene Projekte aus dem Bereich Gemeinwesenarbeit informieren und es gab einen Tisch voller Informationsmaterialien, sowohl zum Thema „Kirche im Sozialraum“ wie auch zum Thema Gemeinwesenarbeit. Eine Kontakt-Liste für an der gemeinsamen Weiterarbeit Interessierte wurde ausgelegt und ein inhaltliches Feedback zu der Veranstaltung und dem Thema wurde abschließend eingeholt. Das Fazit: diakonische Arbeit und Gemeinwesenarbeit haben wirklich viele Gemeinsamkeiten! Gemeinwesenarbeit in der Entwicklung und Umstrukturierung von Kirche mitzudenken und bestenfalls fest einzuplanen ist absolut sinnvoll!

Bei Fragen zu der Veranstaltung oder zum weiteren Vorgehen könnt ihr euch gerne bei Lisa Langhans melden.