Kurzbeschreibung der Methode:
Niedrigschwellige Sport- und Freizeitangebote schaffen Zugänge zu Begegnung und Teilhabe. Menschen kommen über Bewegung zu sozialen Aktivitäten – oder umgekehrt. Die Verknüpfung stärkt Beziehungen, Vertrauen und Zugehörigkeit. So entstehen Selbstwirksamkeit, ehrenamtliches Engagement und mehr Selbstorganisation im Gemeinwesen.
Ablauf:
Die Methode beginnt mit offenen Bewegungs- und Freizeitangeboten für Menschen von 0 bis 103 Jahren. Der Einstieg erfolgt über kostenlose Aktionstage oder dauerhaft günstige Formate ab 2 € im Monat – ohne Anmeldung, ohne Leistungsdruck. Parallel dazu finden soziale Angebote wie Informationsveranstaltungen, kreative Formate und gesellige Runden statt.
Durch diesen parallelen Ablauf entsteht ein niedrigschwelliges, offenes Umfeld. Menschen entscheiden selbst, was sie anspricht – sportlich, sozial oder beides. Der Wechsel zwischen den Angeboten ist jederzeit möglich, aber nicht notwendig. Alles kann, nichts muss. Diese Freiheit ermöglicht Begegnung auf Augenhöhe und ein natürlich wachsendes Miteinander. Teilnehmende kommen an, lernen einander kennen und finden ihren eigenen Platz in der Gemeinschaft.
Chancen:
Die Methode schafft durch Bewegung einen niedrigschwelligen Zugang zu Gemeinschaft und Teilhabe. Sie fördert Vertrauen, Zugehörigkeit und motiviert zum freiwilligen Engagement. Besonders bewährt hat sich die Verbindung von Sport und sozialen Angeboten. Sie erreicht viele Menschen und stärkt nachhaltig das Miteinander im Gemeinwesen.
Mögliche Probleme:
Die Methode birgt das Risiko, dass sich neue Teilnehmende ohne Orientierung verloren fühlen. Zu viel Freiheit kann überfordern, besonders für zurückhaltende Menschen. Ohne gezielte Verbindung zwischen den Angeboten oder persönliche Ansprache bleiben Potenziale ungenutzt. Auch feste Gruppen können unbeabsichtigt ausschließen.
Handlungsfelder:
Gesundheitsförderung
Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur
Sport und Freizeit
Zielgruppe:
Alle Anwohner*innen
Frequenz der Beteiligung:
Fortlaufend
Anzahl der Teilnehmer/innen :
über 100
Quelle/Weiterführende Links: