Kurzbeschreibung der Methode: 
Zu einer Beteiligungskonferenz werden BürgerInnen aus dem Stadtteil, VertreterInnen von Verwaltung und Politik und weitere interessierte Personen eingeladen. Die TeilnehmerInnen der Beteiligungskonferenz werden aktiv eingebunden. Es werden Ideen zum Stadtteil gesammelt und die Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet.
Ablauf: 
Die Beteiligungskonferenz wird durch einen externen Moderator für Beteiligungsarbeit durchgeführt. Es werden aktivierende Methoden angewandt, um die TeilnehmerInnen zu MitgestalterInnen zu machen. Es wird an Boards und Stellwänden und/oder an Tischen gearbeitet. Methoden der Beteiligungsarbeit sind u. a. World Café, Fishbowl, Lean Coffee.
Chancen: 
Beteiligungsarbeit aktiviert im Stadtteil. BürgerInnen erleben sich selbstwirksam. Sie erhalten eine hohe Wertschätzung für ihr Wissen und für ihre Ideen zum Stadtteil. Beteiligungsarbeit fördert Demokratie und Mitbestimmung. Sie ermöglicht direkte Zugänge zu Politik und Verwaltung und steigert das Vertrauen in Politik. Es werden viele interessante Menschen gewonnen. Im Stadtteil wird viel bewegt.
Mögliche Probleme: 
Durch die Beteiligung vieler Menschen dauern Prozesse länger. Moderation/Koordination muss viele Menschen im Blick haben und für eine Ausgewogenheit sorgen. Benachteiligte Gruppen benötige eine besondere Form der Einladung, um sich an Prozessen beteiligen zu können.
Handlungsfelder: 
Imageverbesserung und Öffentlichkeitsarbeit
Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur
Stadtteilkultur
Zielgruppe: 
Alle Anwohner*innen
Dauer: 
Wir planen zweimal im Jahr Beteiligungskonferenzen
Frequenz der Beteiligung: 
Fortlaufend
Anzahl der Teilnehmer/innen : 
bis 50
bis 100
Autor: 
Martina Uhlenkamp