Kurzbeschreibung der Methode: 
Sowohl in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen als auch Anwohner*innen sind - mündlich und schriftlich - sprachliche Hürden zu überwinden, um z.B. Menschen mit anderen Muttersprachen nach ihren eigentlichen Fähigkeiten einsetzen zu können. Sprachmittler*innen sind nicht immer verfügbar, sinnvoll...
Ablauf: 
1. Wir sammeln Erfahrungen, wo Sprache ein Problem dargestellt hat. 2. Wir analysieren die Situationen, wo die Probleme lagen, für wen sie Hürden dargestellt haben und warum. 3. Wir sammeln auch Situationen, die Menschen wegen sprachlicher Barrieren von vorneherein ausschließen. 4. Dann möchte mit den Teilnehmer*innen in interaktivem Brainstorming verschiedene Methoden sammeln, wie sprachliche Hürden überwunden werden können für die gesammelten Situationen. 5. Ich selbst stelle das Konzept "Leichte Sprache" vor. "Leichte Sprache" wurde ursprünglich für Menschen mit Behinderungen entwickelt, wird zunehmend auch für Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen mit Lese-Rechtschreibschwäche eingesetzt, eignet sich aber auch ausgezeichnet dazu, Normalbürger*innen das amts- und Soziologie-Fachchinesisch nahezubringen.
Chancen: 
Die Methode ist für mich auch noch neu! Sie lohnt sich für deutsche Mitbürger*innen, weil z.B. in schriftlichen Handouts mehr Menschen erreicht werden können. Es müssen weniger Briefe "übersetzt" werden. Sie lohnt sich für Nicht-Muttersprachler*innen, weil sie mit einem geringen Standardvokabular arbeitet und die Menschen früher selber deutsch anwenden können und ihre Dolmetscher weniger benötigen
Mögliche Probleme: 
Die Schwächen und Stärken aller Methoden, die wir gemeinsam erarbeiten, möchte ich mit den Teilnehmer*nnen gemeinsam finden und ausprobieren - bezogen auf die individuellen Anwendungsbereiche. Die Schwäche der Leichten Sprache ist, dass die Anwendung nicht so leicht ist! Es ist eine eigene Sprache, mit Regeln und Grammatik, für die Fachleute und Dolmetscher notwendig sind, die Kosten verursachen.
Handlungsfelder: 
Schule Bildung
Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur
Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen
Zielgruppe: 
Ältere Bewohner/innen (ab 60)
Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
Dauer: 
Sie braucht Vorlauf, da Texte "übersetzt" werden.
Frequenz der Beteiligung: 
Fortlaufend
Anzahl der Teilnehmer/innen : 
bis 10
bis 20
Autor: 
Manja Taylor