Wohnquartiere stärken, Integration und Teilhabe fördern!

Neue Landesförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“

Inzwischen haben die niedersächsischen Städte und Gemeinden die Herausforderungen einer Erstaufnahme zahlreicher Flüchtlinge erfolgreich gemeistert. Nun gilt es, die zugewanderten Mitbürger zu integrieren. Die Erfahrungen zeigen, dass sie vorrangig in solche Stadtteile ziehen, in denen sie Nachbarn ihrer eigenen Herkunft finden, die ihre Muttersprache sprechen und bei denen sie sich zuhause fühlen. Gleichzeitig ziehen sie in diejenigen Stadtteile, in denen sie bezahlbaren Wohnraum und Chancen auf Beschäftigung finden. Durch eine deutliche Zunahme der Anwohner in den jeweiligen Stadtteilen und Orten können soziale Konflikte dadurch entstehen, dass die soziale Infrastruktur den veränderten Anforderungen nicht mehr entspricht.

Neben der Herausforderung durch größer werdende und dichter besiedelte Stadtteile kommen die Veränderungen durch den demografischen Wandel, insbesondere in kleinstädtischen und ländlichen Kommunen, hinzu: Abwanderung eines Teils und Alterung des anderen Teils der Bevölkerung beeinflussen und verschlechtern die Versorgungslage der Gemeinden. Verschieben sich dann die sozialen Gefüge durch eine steigende Migrationssituation, so ist eine Integration sowohl in Ballungsgebieten als auch im ländlichen Raum oft schwer umsetzbar.