Mit   der  neuen  Landesförderung  in  der  Stadtentwicklung  sollen  innovative  Projekte  zur Förderung  der Integration und  der Teilhabe finanziell unterstützt werden. Dafür stehen 2017 und 2018 jeweils 1,5 Millionen Euro bereit.
Um  die  zu fördernden  Projekte  zügig  und  wirkungsvoll  auf  den  Weg  zu  bringen, wurde entschieden, die Fördermittel über diesen Wettbewerb zu vergeben.

Mit dem Wettbewerb sollen Gebiete mit besonderen sozialen, demografischen und integrativen Herausforderungen, mit ökonomischen, sprachlichen, kulturellen, gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen erreicht werden.

Durch die Förderung sollen Gemeinden in die Lage versetzt werden, Konflikten aufgrund kultureller Unterschiede vorzubeugen und die Unterversorgung an sozialer Infrastruktur zu verhindern. Die Einrichtung von Räumen für die soziale Begegnung, Beratung und Unterstützung soll gefördert werden.

Es soll bewusst ein breites Spektrum unterschiedlicher Ansätze ermöglicht werden, um landesweit für die sehr unterschiedlichen Voraussetzungen vor Ort passgenaue Lösungen zu erreichen.

Ziel  kann  und  soll  es  sein, integrative  Handlungsansätze zu  entwickeln, die die  Gemein-wesenarbeit mit  der Stadtteil-, Quartiers- bzw. Ortsentwicklung verknüpfen. Denn schließlich sollen  Erfahrungen gewonnen werden, wie  Gemeinwesenarbeit  und Quartiersmanagement im  Flächenland  Niedersachsen  etabliert  und  wie  über  das sozialraumorientierte Handeln Verbesserungen des Wohnquartiers oder Ortsteils erreicht werden können.